Konzept

- The Victorian House CAFE KLENZE -

- Konzept -

ALTE PINAKOTHEK

PRESSEINFORMATION

OPTIMIERUNG DER AUSSTELLUNGSRÄUME UND SERVICEBEREICHE IM ERDGESCHOSS DER ALTEN PINAKOTHEK

Mit dem großen Besucherandrang in den ersten Tagen des neuen Jahres hat die kürzlich abgeschlossene Optimierung der Ausstellungsräume und Servicebereiche im Erdgeschoss der Alten Pinakothek ihre Bewährungsprobe erfolgreich bestanden.

Seit der Eröffnung der Ausstellung „Florenz und seine Maler“ am 17. Oktober 2018 bereitet die Alte Pinakothek ihren Besuchern einen zeitgemäßen Empfang: Das großzügige Foyer wurde denkmalgerecht renoviert und ebenso wie der Garderoben- und Schließfachbereich neu möbliert. Mit einer Lounge vor dem Shop und dem neu gestalteten „Café Klenze“ bieten sich Orte für Aufenthalt und Erholung an. Erstmals konnte zudem ein Kunstvermittlungsraum eingerichtet werden. Die Ausstellungsräume wurden neu geordnet und teils technisch überarbeitet, so dass sich im Westen des Gebäudes nun ein deutlich vergrößerter, funktional flexibler Sonderausstellungsbereich barrierefrei erschließt. Der Rundgang durch die Dauerausstellung in der „Unteren Galerie“ beginnt jetzt im Osten in den sogenannten Brueghel-Kabinetten und führt zur Altdeutschen Malerei in den Sälen am Klenze-Portal.

Die von Sunder-Plassmann Architekten (Kappeln/Berlin) geplante Umgestaltung, die innerhalb eines Jahres bei laufendem Betrieb ausgeführt werden konnte, verbessert die Nutzungsmöglichkeiten und dabei vor allem die dem Besucherservice dienlichen Funktionen der Erdgeschossräume. Zudem bewirkte die Maßnahme besonders in der großen Eingangshalle und auch im Café eine dem Denkmalschutz verpflichtete Klärung und Modernisierung des behutsamen Wiederaufbaus der Alten Pinakothek durch Hans Döllgast nach dem Zweiten Weltkrieg. Döllgasts Handschrift konnte unter anderem durch ein von Peter Andres Lichtplanung (Hamburg) erarbeitetes Beleuchtungskonzept und neues Mobiliar wieder stärker herausgearbeitet werden. Eigens für das Foyer entworfene Leuchten setzen – ohne selbst in Erscheinung zu treten – die hohe Halle mit ihren geschlemmten Wänden und dem hellen Jura-Kalkstein- Boden sowie nicht zuletzt die wandelnden Besucher in Szene. Der in Raucheiche ausgeführte zentrale Tresen nimmt alle Funktionen für die Kassen, die Information und die Ausgabe der Audioguides auf. Vier große Sitzinseln bieten zahlreichen Besuchern Platz zum Ausruhen und Verweilen. Ein im gesamten Haus erneuertes Leitsystem, dessen typographische Gestaltung auf einem Entwurf von Hans Döllgast basiert, erleichtert neben der neuen Lichtführung mit zurückhaltender Eleganz die Orientierung.

 

PRESSEINFORMATION

Ein Materialdreiklang aus Natureiche, Messing und weichem Leder bestimmt das aktualisierte Erscheinungsbild des Cafés. Das leichte, sehr klar geformte Mobiliar, Armlehnstühle und quadratische Tische sowie die in den Wand- und Fensternischen platzierten Sofabänke, fügt sich selbstverständlich in die architektonische Gliederung des Raumes und unterstreicht dessen lichte Weite. Der den Brueghel-Kabinetten vorgelagerte Kunstvermittlungsraum wird von einem massiven Tisch aus Raucheiche und zugehörigen kubischen Hockern dominiert, die einer größeren Gruppe Platz für Diskussion und Gestaltung bieten. Im Zugangsbereich zur „Unteren Galerie“ befindet sich auch die neu eingerichtete Schüler- bzw. Gruppengarderobe, die neben großen Schubschließkästen auch weitere Schließfächer bietet, die Handgepäck aufnehmen können.

Die Rochade des Wechselausstellungs- mit dem Dauerausstellungsbereich von Ost nach West erleichtert die Rundgänge und weist Sonderausstellungen hinsichtlich Größe, Flexibilität und Funktionalität angemessene Flächen zu, die mit einem optimierten Wandaufbau, neuem Beleuchtungssystem und erweiterter Sicherheitstechnik ausgestattet wurden.

Die Verwirklichung der Maßnahmen verdankt sich auch dem besonderen Engagement von Freunden und Förderern der Pinakotheken. Die Umgestaltung der Ausstellungssäle wurde durch die folgenden Förderer ermöglicht: Dr. Helmut Röschinger Stiftung, Elisabeth und Stanislaus zu Sayn- Wittgenstein, Fritz Schäfer, Herbert Schuchardt-Stiftung, BMW Group. Die denkmalgerechte Renovierung des Foyers wurde durch die Wüstenrot Stiftung und die Mooseder Stiftung unterstützt. Die Einrichtung der Schülergarderobe und des Kunstvermittlungsraums verdankt sich der Beisheim Stiftung.

PRESSESTELLE DER PINAKOTHEKEN


THE VICTORIAN HOUSE®
CAFE KLENZE IN DER ALTEN PINAKOTHEK

Die Alte Pinakothek im heutigen Museumsareal der bayerischen Landeshauptstadt gehört zu den bedeutendsten Gemäldegalerien der Welt. König Ludwig I., ausgewiesener Kunstliebhaber und – kenner, wollte seine gesammelten Schätze mit Werken vom Mittelalter bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts der Öffentlichkeit zugänglich machen. So wurde 1836 der damals größte und damit wegweisende Museumsbau seiner Zeit geöffnet.

Leo von Klenze war der Architekt und somit Namensgeber eines der schönsten Museumscafes in Deutschland, dem Cafe Klenze, ein weiteres Mitglied der „Victorian House Family“. Wenn man aus dem schön angelegten Park durch das sogenannte Klenze Portal eintritt, geht links eine breite Marmortreppe hinauf ins Cafe. Der erste Blick fällt auf eine lange Bar und eine wunderbar mit englischem Kuchen gefüllte Vitrine, die typischen englischen Scones ganz vorne. An den Wandtafeln werden Suppen, Salate, eine kleine, feine Auswahl an warmen Gerichten, Sandwichs und das wechselnde Businessmenü angekündigt, welches täglich frisch zubereitet wird. Eine große Auswahl an Frühstücksangeboten hat das Cafe Klenze, am Wochenende ist eine Reservierung empfohlen, denn frühstücken im Museum mit Genuss und Kultur ist absolut angesagt in der Münchener Szene. Eine große Auswahl an Kaffeespezialitäten, 80 verschiedene Blattteesorten, Softdrinks und vieles mehr runden das Bild ab.

Der langgezogene und hohe Raum des eigentlichen Cafes ist im modernen Stil eingerichtet. Durch die großen Rundbogenfenster strömt viel Licht auf die hellen Tische, auf die lederbezogenen Bänke und Stühle.  Ein Wahrhaft festlicher Raum, um nach einer Museumsführung zu verweilen als sei man zu Gast bei Ludwig I.

Seit seiner Eröffnung im neuen Glanz im Dezember 2005 gehört das Cafe Klenze zu den exclusivsten Party Locations in München (private Feiern, Firmenjubiläen, gehobene Präsentationen Kundenveranstaltungen etc). Gesetzte Dinnner mit bis zu 100 Personen an langen, festlich eingedeckten Tafeln garantieren ein unvergleichliches Erlebnis. Stehempfänge mit bis zu 400 Personen sind möglich.


Unsere Mitarbeiter werden ausgestattet von

www.hackett.com


ANTHONIS VAN DYCK

(1599-1641)

 

Die Alte Pinakothek besitzt einen umfangreichen Bestand von Werken des flämischen Meisters Anthonis van Dyck. Neben seinen berühmten Porträts, für die mit prominenten Beispielen vertreten sind, entstanden in der Frühzeit Historien mit religiösen Szenen.

Die bereits begonnen wissenschaftliche Untersuchung der Münchner Werke, die der Ausstellung vorausgeht, offenbart einen jungen, ambitionierten Künstler, der sich intensiv mit Fragen der Kompsition und des Ausdrucks beschäftigte. In Verbindung mit Leihgaben aus internationalen Museen zeichnet die Ausstellung ein vielschichtiges Bild Van Dycks, der gerade in seinen jungen Jahren in Auseinandersetzung mit der fast übermächtigen Künstlerpersönlichkeit Peter Paul Rubens seinen eigenen Weg fand.

SONDERAUSSTELLUNG

Alte Pinakothek

25. OKTOBER 2019 BIS 02. FEBRUAR 2020


Bild 1

Edouard Manet,
Le Déjeuner, 1868
Leinwand, 118,3 x 154,0 cm
© Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Neue Pinakothek, München

Bild 2

Max Liebermann,
Münchner Biergarten, 1884
Holz, 95 x 68,5 cm
1986 gemeinsam mit dem Ernst von Siemens-Kunstfonds aus dem Kunsthandel erworben
© Bayerische Staatsgemäldesammlungen,
Neue Pinakothek, München

Bild 3

Gustav Klimt,
Margarethe Stonborough-Wittgenstein, 1905 Öl auf Leinwand, 179,8 x 90,5 cm
© Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Neue Pinakothek, München

Bild 4 

Vincent van Gogh,
Sonnenblumen, 1888
Leinwand , 92,0 x 73,0 cm
© Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Neue Pinakothek, München

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